MOST WANTED 2012: FILME

Gepostet von am Apr 27, 2012 | 2 Kommentare

MOST WANTED 2012: FILME

Das vergangene Kinojahr war ja eher enttäuschend. Aber 2012 erwarten die Freunde von bewegten Bildern wieder einige besondere Werke. Die Kids haben sich mal Gedanken darüber gemacht, auf welche Filme wir uns 2012 am meisten freuen.

Falls wir euren heiß ersehnten Streifen nicht erwähnt haben sollten, dürft ihr uns in den Kommentaren gerne beschimpfen und uns unsere Geschmacklosigkeit vorwerfen.

 

 

Emanuel Lumière 

  • Dark Shadows (10.05.2012)
    Tim Burtons skurrile Antwort auf „Twilight“ und Konsorten. Als bekennender Burton-Fan schließlich der Most-Wanted-Film des Jahres für mich. Alleine der Trailer, ein Himmelsgeschenk: Vampir, „gestrandet“ in den 1970er Jahren, „beißt“ sich durch die Probleme einer US-amerikanischen Suburb-Familie. Ich halte es nicht mehr aus!
  • The Master (2012)
    Paul Thomas Anderson wird es nach „There Will Be Blood“, diesem epischen Meisterwerk von Überfilm, schwer haben, sich selbst zu übertreffen. Aber: Diesem Mann, der so virtuos sein eigenes Können abzurufen weiß, ist alles zuzutrauen. Mit „The Master“, der mit Hoffman und Phoenix nebenbei brillant besetzt ist, scheint Anderson mit kritischen Argusaugen abermals die Religion als Glaubensstifter und Heilsbringer zu behandeln.
  • The Dictator (17.05.2012)
    Sacha Baron Cohen. Bitch, please. Keine weitere Erklärung notwendig. Hinsetzen, Trailer anschauen, abgrinsen. Danke.
  • Cosmopolis (05.07.2012)
    Gibt es eine bizarrere Mischung: David „Body Horror“ Cronenberg und Robert „Edward“ Pattinson, der für immer und alle Zeiten mit seinem „Twilight“-Stigma kämpfen wird, drehen einen Film über, ja, über was eigentlich: Der Plot liest sich so interessant wie seltsam. Nach dem verhauenen Freud-Jung-Film bin ich aber guter Hoffnung: Cronenberg ist wieder in der Gegenwart angekommen. Darauf trink‘ ich einen.
  • The Dark Knight Rises (26.07.2012)
    Für mich ist und bleibt Tim Burtons komplexe Charakterstudie „Batman Returns“ immer noch die beste Comicverfilmung seit der Erfindung des Wäschetrockners.  Aber Christopher Nolan, Hollywoods Everybody‘s Darling und vermeintlicher Blockbusterretter (/hust), hat mich nach dem Pseudo-Philosophen-Quatsch namens „Batman Begins“ mit dem smarten Sequel überrascht und weggehauen. Das darf er gerne noch einmal versuchen.


Jackson McSon

  • The Hobbit (13.12.2012),
    weil Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie ein absolutes Ausnahmewerk ist und mit nichts anderem als der Fortführung dieser Genialität zu rechnen ist. Kein anderes Fantasyepos vermag es so sehr in den Bann zu ziehen wie die Geschichte um Mittelerde. Sicher, die Vorlage ist eigentlich ein Kinderbuch, aber man darf wohl das bekannte „Herr der Ringe“ Gefühl erwarten. Schließlich sind auch wieder die Hauptdarsteller dabei, trotz Abwesenheit in der Romanvorlage. Ich vermute, dass sich Jackson nicht sklavisch an die Vorlage halten wird, sondern eher ein Prequel inszenieren wird. Ich freue mich riesig.
  • Prometheus (09.08.2012),
    weil Ridley Scott endlich zu seiner Kernkompetenz „Science Fiction“ zurückkehrt. Und wie! Zunächst gab es Gerüchte, dass Scott ein Prequel zu seinem Hit „Alien“ drehen will. Später stellte man klar, dass „Prometheus“ ein eigenständiger Film sein wird. Ich musste den Trailer nach genau 47 Sekunden abbrechen, weil er so absolut fantastisch aussah, dass ich mir die Bilder bis zum Kinostart aufheben wollte. Ich bin vollends überzeugt und habe mir absolute Nachrichtensperre auferlegt. Die Spoilergefahr ist groß, die Vorfreude größer.
  • The Dark Knight Rises (26.07.2012),
    weil man darüber vortrefflich streiten kann, ob Christopher Nolan dem Superhelden-Genre nun mit seinem Realo-Touch Gutes getan hat oder nicht. Der Erfolg gibt ihm Recht und so hat er sogar den Auftrag bekommen, den Mann aus Stahl für die Kinoleinwand zu entstauben. Das kommt aber erst 2013.
    2012 ist erstmal der Abschluss der Batman Trilogie fällig. Nach dem sehr guten „Batman begins“ und dem fantastischen “ The Dark Knight“ erwarte ich als Nolan Fan sogar eine kleine Steigerung. Der Trailer ist vielversprechend aber sagt nicht viel. Bane (Tom Hardy) als Bösewicht ist eine gute Wahl und über Christian Bale braucht man ja nichts mehr zu sagen. Ich hoffe auf einen Abschluss mit Knalleffekt.
  • Cabin in the woods (14.06.2012),
    weil Joss Whedon ein unterschätztes Genie in Hollywood ist. Der Macher von Serien wie Firefly und Alias Buffy ist ein brillianter Autor, der auch das Skript zum aktuellen Blockbuster „The Avengers“ geschrieben hat.
    „Cabin in the woods“ ist schon seit drei Jahren abgedreht und liegt fertig in der Schublade von MGM. Die drohende Pleite des Studios verhinderte die Veröffentlichung.
    Der Trailer sieht sehr vielversprechend aus, da kommt schon LOST Stimmung auf. Und wenn ich etwas mit LOST vergleiche, dann darf sich der Verantwortliche ganz besonders fühlen. Ich hoffe, dass dahinter mehr steckt als gutes Marketing und ein geschickt geschnittener Trailer.
  • Looper (11.10.2012),
    weil Joseph Gordon-Levitt! Meine Güte, hat der Junge eine Karriere hingelegt. Wer hätte das jemals vermutet, als er bei „Hinterm Mond gleich links“ einen trotteligen Teenager Alien gespielt hat? Seine Filme sind allesamt zu empfehlen: 500 Days of Summer, Mysterious Skin, Brick, Inception, 50/50 sind nur ein paar Beispiele. Er scheint jedem seiner Co-Stars die Show zu stehlen, oder habe ich erwähnt, dass auch Bruce Willis bei “ Looper“ mitspielt?
    Die Story klingt sehr vielversprechend, wenn man 12 Monkeys mochte.
    Ich freue mich auf einen coolen Science-Fiction Thriller mit Tiefgang.

 

Knox Oversick

Obwohl ich es im letzten Jahr auf insgesamt auf 21, meist spontane Kinobesuche gebracht habe, würde ich mich nicht als stets gut informierten Cineasten bezeichnen. Ganz im Gegenteil. Mit Internetseiten wie Moviepilot möchte ich nichts am Hut haben, und auch sonst schaue ich nur von Zeit zu Zeit in die Kinoprogramme, weshalb ich überhaupt erst mal herausfinden musste, welche Filme in diesem Jahr noch gezeigt werden. Es ist mir nicht ganz so leicht gefallen, aber hier meine fünf persönlichen Most Wanted 2012:

  • The Dark Knight Rises (26.07.2012)
    Den hat wohl jeder auf seiner Liste, denke ich. Auch wenn mich der Trailer auf Anhieb nicht so überzeugt hat, vertraue ich darauf, dass Nolan den würdigen Abschluss schafft. Und Trailer sind ohnehin überbewertet.
  • Prometheus (09.08.2012)
    Ich weiß nichts über den Film. Das sollte reichen.
  • Looper (11.10.2012)
    Joseph Gordon-Levitt, Bruce Willis, Zeitreisen. Erinnerte mich auf den ersten Blick an „In Time“.
    Keine Ahnung wieso, dürfte aber besser werden.
  • Projekt X (03.05.2012)
    Absolutes Muss bei meinen Lebensumständen. Ich denke, diesen Film schaut man nicht, man feiert ihn. Wer kommt mit?
  • Attenberg (10.05.2012)
    Der blieb hängen, als ich mir alle Filmpremieren 2012 durchgelesen habe. Eine interessante, sicherlich gewagte Geschichte.

Ansonsten, glaube ich, sind meine Most Wanted ziemlich Mainstream-lastig. Die Arthouse-Filme allerdings hebe ich mir weiterhin für die spontanen, kleinen Fluchten ins Kino auf, weshalb es der Film „Miss Bala“ auch nicht in diese Liste geschafft hat. Entgehen lasse ich ihn mir aber auf keinen Fall.

 

Bild: Flickr Bilal Kamoon

2 Kommentare

  1. Denke man kann keinem von euch Geschmacklosigkeit vorwerfen, aber das keiner den ersten Kinofilm von Seth McFarlane (Ted is real) in seinen Most wanted aufgezählt hat, verwundert mich doch ein wenig. Könnte mir durchaus vorstellen, dass der zumindest im O-Ton das Ansehen wert ist.

  2. Hello. And Bye.

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